Handball-Team probt den Ernstfall
Ellerbek. Schon in 14 Tagen steht für die Handball-Männer des TSV Ellerbek erstmals der Ernstfall in der Saison 2010/2011 an. Am Sonnabend, 21. August, gastiert das Team, das in der zurückliegenden Spielzeit als Elfter der Regionalliga Nordost die Qualifikation für die neue 3. Liga Nord knapp verpasste, in der ersten Runde des DHB-Pokals um 19 Uhr in Alt Duvenstedt beim künftigen Staffelrivalen HSG Hohn/Elsdorf (Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein). Beim Turnier in Kiel trifft Ellerbeks Trainer Till Wiechers viele Bekannte Dem neuen Trainer Till Wiechers erscheint es insofern höchste Zeit, seine Mannschaft einem Formtest unter Wettkampfbedingungen zu unterziehen: Am Sonnabend messen sich die Ellerbeker in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt mit der gastgebenden Zweiten des deutschen Rekordmeisters THW Kiel (3. Liga) und dem DHK Flensborg, mit dem es auch in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein ein Wiedersehen im Kampf um Punkte geben wird. In den Reihen der Kieler wird Wiechers viele Bekannte begrüßen können, betätigte sich der Sportstudent bei den "Zebras" doch jahrelang als Nachwuchstrainer, zuletzt als Coach der männlichen B-Jugend. Wunderdinge erwartet der Pinneberger von seinem aktuellen Team in Kiel noch nicht, denn: "Wir hatten erst zwei Trainingseinheiten mit Ball." Immerhin kann Wiechers aber beim Turnier Neuzugang Olaf Levin in Aktion sehen. Mit dem 23-Jährigen, zuletzt für den künftigen Staffelrivalen HSV Hamburg II aktiv, stieß der dringend benötigte Linkshänder zum Oberliga-Kader des TSV. "Olaf soll schwerpunktmäßig im Rückraum spielen, kann aber auch als Rechtsaußen eingesetzt werden", sagt der Coach. Levin soll nach den Rückkehrern Matthias Menzel (bislang TuS Esingen/Hamburg-Liga) und Florian Knust (ebenfalls HSV II) letzter Ellerbeker Neuzugang für die Saison 2010/11 sein. Zu den bisherigen vier Abgängen (Ole Stabick, Tobias Knösel, Andreas Butzmann, Lars Klüttermann) gesellte sich unterdessen zu Wiechers' Bedauern auch noch der vielseitig einsetzbare Oliver Müller, der infolge einer Fortbildungsmaßnahme künftig nicht mehr dreimal wöchentlich trainieren kann und daher "lieber Fußball spielen" (Wiechers) möchte. Eine längere Zwangspause droht beim TSV zudem Rouven Alimi aufgrund hartnäckiger Achillessehnenbeschwerden, die womöglich sogar eine Operation erforderlich machen. "In diesem Fall würde Rouven wohl für die gesamte Saison ausfallen", befürchtet der junge TSV-Trainer . Zweiter Härtetest folgt am 14. August beim "Just-Handball-Cup" in Tornesch Dem zweiten und letzten Härtetest vor dem DHB-Pokal-Spiel in Alt Duvenstedt stellen sich die Ellerbeker am Sonnabend darauf (14. August) in der unmittelbaren Nachbarschaft. Zum zweiten Mal richtet der TuS Esingen, dessen Männermannschaft den Sprung in die neue Oberliga im Frühjahr knapp verpasste, in beiden Hallen der Tornescher Klaus-Groth-Schule den Just-Handball-Cup aus. Gleich zu Beginn (10.40 Uhr) kommt es zum Aufeinandertreffen der Kreisrivalen, weitere Teilnehmer sind die SG Wittorf/FT Neumünster, die SG Hamburg-Nord (beide Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein) und der niedersächsische Oberligist SV Aue Liebenau (Landkreis Nienburg/Weser). Gespielt wird jeweils zweimal 20 Minuten. Preise stiftet wie im Vorjahr Ingo Ahrens, einst Spieler beim TSV Ellerbek und beim TuS Esingen, heute Inhaber des "Just Handball"-Sportshops in Schenefeld. Ellerbeks Gegner in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein: SG Hamburg-Nord, TSV Altenholz II, VfL Bad Schwartau II, MTV Herzhorn, HSG Hohn/Elsdorf, Norderstedter SV, HG Hamburg-Barmbek, SG Wittorf/FT Neumünster (Wift), HSG Schülp/Westerrönfeld, HSV Hamburg II, Bramstedter TS, DHK Flensborg, TSV Alt Duvenstedt.


