TSV Ellerbek als starker Gastgeber
ELLERBEK. Knapp drei Wochen vor ihrem Oberliga-Auftaktspiel beim TSV Jörl segeln Trainerin Manuela Henße und ihre Handballerinnen des TSV Ellerbek weiterhin auf Kurs. Nach ihrem äußerst erfolgreichen Beutezug beim Saisoneröffnungsturnier des Bredtstedter TSV (Einzug ins Halbfinale) sorgten die Ellerbekerinnen nun auch in der heimischen Harbig-Halle für Furore. Im Rahmen des 21. Fohsack-Cups stellte sich die Henße-Truppe neben Staffelkonkurrent TSV Wattenbek und dem TuS Komet Arsten aus der Oberliga Nordsee auch höherklassigen Gegnern wie den HF Henstedt-Ulzburg/Kisdorf (HF HUK) aus der dritten Liga und Zweitligist TV Oyten. Ausbeute diesmal: Platz zwei und reichlich Sekt zum Anstoßen. "Vier Spiele, drei Siege. Damit bin ich sehr zufrieden - insbesondere auch mit unseren 23 Treffern gegen einen Zweitligisten", gewinnt die TSV-Übungsleiterin auch der 23:27-Niederlage gegen den ungeschlagenen Turniersieger aus Oyten etwas Positives ab. Beim 25:18-Erfolg gegen Vorjahreschampion HUK hingegen war von einem Klassenunterschied nichts zu spüren. "Da hat HUK einfach geschlafen", erklärt Henße das klare Resultat. Es ist also Land in Sicht, zumal auch die beiden anderen Oberliga-Vertreter aus Wattenbek (15:18) und Arsten (17:19) im Duell mit den Gastgeberinnen letztlich über Bord gingen. Gefeilt wird beim TSV jetzt noch am Feinschliff, wie Henße verrät: "Wir werden das Trainingspensum nun ein wenig reduzieren und widmen uns vermehrt dem taktischen Bereich." Bevor es dann am 11. September ab 16.45 Uhr gegen Jörl Ernst wird, durchqueren die Ellerbekerinnen jedoch am Sonnabend zwecks eines weiteren Testspiels noch einmal die Gewässer der Handballfrauen aus Henstedt-Ulzburg und Kisdorf. "Da können die sich dann ja vielleicht für die Niederlage beim Fohsack-Cup rächen", fügt die TSV-Trainerin mit einem Grinsen hinzu.


